Freitag, November 10, 2006

Weihnachtsmotive

Wir sind ziemlich spät - schon im August fangen die ersten unserer
Branche an, über Weihnachtsmotive, Neujahrskarten, Kundenpräsente und
den ganzen anderen Quatsch der Feiertage nachzudenken. Kein Wunder,
dass die Lebkucheninflation jedes Jahr früher und früher beginnt.

Diesmal jedoch habe ich wirklich etwas gelernt:

"Einen guten Rutsch!" zum Beispiel. Es ist eine Abwandlung des
Hebräischen "Rosh Hashanah", das im Jiddischen zu "A gutn Rusch"
wurde. Tja, und im deutschen dann zum "Guten Rutsch!" mutierte.

Auch mit dem Wunsch „Hals- und Beinbruch" wünscht man niemandem etwas
Schlechtes.

"Hals- und Beinbruch" geht auf eine hebräische Segensformel zurück:
"hazlacha uvracha"(צלחה וברכה).

'Hazlacha' bedeutet 'Glück' und 'Bracha' = 'Segen'. Im Jiddischen sagt
man etwa: „Hazloche u Broche". Daraus wurde dann im Deutschen „Hals-
und Beinbruch".

Und daraus mache ich nun ein Mercedes-Motiv. Die Österreicher werden
noch staunen....

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