Campus02
Die Präsentation war wunderbar, und wird zu geeigneter Zeit mit Link nachgereicht.
Ich hoffe, dass die Lehrtätigkeit weitergeht.
Beste Grüße,
-djen
Ansichten zu Menschen, Politik & Werbung
Die Präsentation war wunderbar, und wird zu geeigneter Zeit mit Link nachgereicht.
Ich hoffe, dass die Lehrtätigkeit weitergeht.
Beste Grüße,
-djen
BERUFE DER WELT (4000!)
Der Werbetexter
Zwei Seelen, ach, in junger Brust:
Gern schüf er Substanzielles.
Zwar stöhnt ein Köpfchen ohne Lust,
doch mit Verlaub: ein helles.
Schlau preist er an, was kein Schwein braucht,
und Scheiß viel mehr als Gutes.
Zwar macht er, daß dein Schädel raucht,
doch mit Verlaub: er tut es.
Das macht ihn fett an Lohn und Brot.
Zwei Seelen? Er vergißt es.
Zwar gilt er als ein Idiot,
doch mit Verlaub: Er ist es.
Southpark focuses on the terrorist threat. What is this damn First Amendement and who is responsible for it? Damn human Rights. In fact a really nice analysis of what is going on all over the world.
http://www.southparkx.net/stream/episode-1003-stream
http://www.southparkx.net/stream/episode-1004-stream
"We're afraid that someone might get hurt - so someone will get hurt."
Heute habe ich einmal etwas feines gesammelt:
VW Unpimp my ride - German Engineering in da house, so let me hear you say "what?" !
http://youtube.com/watch?v=aE35j8wzs9M
http://youtube.com/watch?v=z52mF-sZgqE
http://youtube.com/watch?v=mjgpzDJY1O0
Smirnoff Tea Partey
http://youtube.com/watch?v=LkbJs1XwdS0
Und der alte Klassiker:
VW Polo. Built To Resist.
http://youtube.com/watch?v=meW7ryP1A9M
Das Creativclub Seminar war spannend und interessant - die 400 Euro Teilnahmegebühr lohnen sich, die Vortragenden waren gut und die Organisation hat geklappt. Leider wußte ich schon alles über Events und neue Medien. Das Planningseminar hat aber "neue Horizonte eröffnet".
Dei Alte Frage nach dem Beteiligungsmodell der Gesellschaft konnte aber auch Peter Kabel nicht zufriedenstellend beantworten. Ich werde dazu mal einen längeren Blogeintrag schreiben,
ersteinmal aber:
Ein schönes Wochenende!
at Sonntag, November 19, 2006 0 comments
Labels: advertising, media
Wir sind ziemlich spät - schon im August fangen die ersten unserer
Branche an, über Weihnachtsmotive, Neujahrskarten, Kundenpräsente und
den ganzen anderen Quatsch der Feiertage nachzudenken. Kein Wunder,
dass die Lebkucheninflation jedes Jahr früher und früher beginnt.
Diesmal jedoch habe ich wirklich etwas gelernt:
"Einen guten Rutsch!" zum Beispiel. Es ist eine Abwandlung des
Hebräischen "Rosh Hashanah", das im Jiddischen zu "A gutn Rusch"
wurde. Tja, und im deutschen dann zum "Guten Rutsch!" mutierte.
Auch mit dem Wunsch „Hals- und Beinbruch" wünscht man niemandem etwas
Schlechtes.
"Hals- und Beinbruch" geht auf eine hebräische Segensformel zurück:
"hazlacha uvracha"(צלחה וברכה).
'Hazlacha' bedeutet 'Glück' und 'Bracha' = 'Segen'. Im Jiddischen sagt
man etwa: „Hazloche u Broche". Daraus wurde dann im Deutschen „Hals-
und Beinbruch".
Und daraus mache ich nun ein Mercedes-Motiv. Die Österreicher werden
noch staunen....
DOVE: Wie Schönheit entsteht.
http://www.youtube.com/watch?v=00nhKwv4M5Q
Wow, das ist ja mal ein richtig guter Film. Aber was macht richtig
gute Werbung aus?
Ich glaube, es ist ihre Funktion als geselschaftlicher Spiegel. Es ist
die relevanz. Es ist das, was sie wichtig und sinnvoll macht. Dieser
Film trifft es. Die Realität der Bildbearbeitung.
Kritik kommt oft genug. Menschen arbeiten an sich, um einem Ideal, das
"von der Werbung vermittelt wird" zu entsprechen. Damit werden sie
nicht mehr authentisch, nicht mehr echt.
Ist das wahr? Ist es nicht vielmehr so, dass wir als Menschen unsere
Umwelt formen? Dass wir uns selbst autopoeitisch nach unserer
Vorstellung, nach einem Vorbild in uns selbst neu erschaffen? Dass wir
deshalb so sind, wie wir sind, weil wir es so wollen?
Macht es also nicht gerade Menschen aus, dass sie die Macht und die
Kraft haben, sich selbst nach ihrer Vorstellung zu formen? Und ist
nicht das Bild der Authentizität vielmehr ein romantischer Irrglaube,
der uns vorgaukelt dass es die Wahrheit (tm) da draussen gibt? Dass
wir nunmal so aussehen wie wir aussehen? Natürlich tun wir das, aber
eben auch aufgrund unseres Lifestyles: Käseweiß vor dem Monitor oder
von der schweren Feldarbeit an der frischen Luft braun gebrannt. Mit
graziösen Bewegungen oder groben vernarbten Händen. Mit vielen Haaren
oder keinen mehr. Mit einem Bierbauch oder Lachfältchen um den Mund -
all das sind Erinnerungen. Vielmehr noch - es sind Hinweise auf uns,
unser Leben, und unsere Vorstellung davon. Und sie könnten ganz anders
sein, wenn wir weniger rauchen, mehr Sport, weniger Alkohol, mehr
Sonne etc. täten. Wenn wir uns selbst also veränderten. Wenn wir die
Macht hätten uns zu verändern.
In diesem Sinne ist es vielleicht ganz gut, dass wir uns verändern
können. Und dass wir es tun.
Die DOVE-Kampagne hingegen suggeriert etwas anderes: Es ist schon ok
so, wie Du bist. Ein beneidenswertes Gefühl. Aber auch angesichts der
Unterschichtsdebatte in Deutschland fehl am Platz.
Manchmal ist es eben nicht OK wie Du bist. Aber es ist OK, dass Du das
ändern kannst.
Nachdem ich das schon mehrmals jemandem zeigen wollte trage ich das
einmal auch hier hinein:
Even Steven - Islam vs. Christianity